Neckartailfingen
Sign in to saveNeckartailfingen is a municipality in Germany, located approximately south of Stuttgart. It is located on the river Neckar.
Key facts
- German location.image_coa
- Wappen_Neckartailfingen.svg
- German location.image_photo
- Neckartailfingen Rathaus 01.jpg
- German location.image_caption
- Neckartailfingen town hall
- German location.imagesize
- 200px
- German location.image_plan
- Neckartailfingen in ES.svg
- German location.state
- Baden-Württemberg
- German location.region
- Stuttgart
- German location.district
- Esslingen
- German location.elevation
- 282
- German location.area
- 8.26
- German location.postal_code
- 72666
- German location.area_code
- 07127
- German location.licence
- ES
- German location.Gemeindeschlüssel
- 08 1 16 041
- German location.website
- www.neckartailfingen.de
- German location.mayor
- Wolfgang Gogel
- German location.leader_term
- 2022–30
via Wikipedia infobox
Described at
Informationen zum Ort Neckartailfingen mit Karte in LEO-BW-Landeskunde entdecken online
leo-bw.de →Kennzeichen der Gemeinde im Südwesten des Landkreises Esslingen ist das hier im weichen Knollenmergel sehr breit ausgebildeten Neckartal. Von der südlichen Talflanke bzw. vom Übergang zum Erms-Steinach-Albvorland reicht sie nach Norden über den Talraum auf die ackerbaulich genutzte Filderfläche (Grötzinger Platte) hinauf bzw. schließt mit seinem südwestlichen Zipfel ein Teil des bewaldeten Schönbuchs ein. Dort steigt sie auf 407 m über NN an und fällt auf unter 280 m im Neckartal ab. Laufveränderung, Begradigung (1827-1838) und moderner Uferausbau konnten die ständige Hochwassergefahr reduzieren, wobei als Retentionsflächen einstige Baggerseen zu Naherholungsgebieten (Aileswasensee) umgestaltet wurden. Seit 1906 steht in der Aue die Pumpstation der Filderwasserversorgung. Das alte Dorf, einst Straßenknotenpunkt und Poststation, folgte ursprünglich in hochwassersicherer Lage dem linken Neckarufer. Mehrere Ausbauphasen ließen es von den Hängen in die Talaue wachsen, wo vor allem Gewerbebetriebe angesiedelt wurden. Notariat, moderne Wohngebäude sowie eine umfassende Ortskernsanierung (Rathausneubau 2001) mit verbesserten Einkaufsmöglichkeiten prägen das Bild. Bereits in den 1860er Jahre begann der Ort sich über die Neckarbrücke auf das östliche Ufer auszudehnen und dort seit Ende der 1930er und vor allem in der Nachkriegszeit einen zweiten großen Wohnschwerpunkt zu entwickeln. Hier hat u.a. die stark erweiterte Mittelpunktschule ihren Standort. Im Westen der Gemeinde trifft die gut ausgebaute B312 (Filderstadt-Reutlingen) auf die von Nürtingen kommenden B297. Seit 1995 verläuft letztere als Umgehungsstraße im Zuge der Hochwasserschutzmaßnahmen teilweise untertunnelt. Ab 1806 gehörte der Ort zum Oberamt bzw. 1938 Landkreis Nürtingen und kam 1973 zum Landkreis Esslingen. Die 8,27 Quadratkilometer große Gemeinde Neckartailfingen liegt im Südwesten des Landkreises Esslingen im Neckartal zwischen Neckartenzlingen und Nürtingen. Weitere Nachbargemeinden sind im Norden Aichtal, im Westen Schlaitdorf und im Süden Altdorf. Neckartailfingen gehört nach dem Landesentwicklungsplan zur Randzone um den Verdichtungsraum. Die Luftlinienentfernung nach Nürtingen beträgt 6 Kilometer, die nach Reutlingen und Esslingen jeweils 14 und nach Stuttgart 20 Kilometer. Der Großteil der Gemeinde rechnet sich noch zu den Fildern, wobei der Talraum des Neckars zum Nürtinger-Esslinger-Neckartal und die Hochfläche im Norden mit dem Kleinbergle zur Grötzinger Platte zählt. Wie der Gemeindename erwarten lässt, bildet der Neckar die zentrale räumliche Einheit. Von Neckartenzlingen aus dem engen Tal im Stubensandstein kommend, trifft er an der Gemeindegrenze unvermittelt auf den weichen Knollenmergel, in dem er ein rund 1 Kilometer breites Tal ausräumen konnte. Der Fluss stößt hier auf den Fildergraben, in dem die Gesteinsschichten abgesenkt sind, wodurch der eigentlich über dem Stubensandstein lagernde Knollenmergel auf gleichem Niveau wie der Stubensandstein zu liegen kam. Am Grabenrand bestehen mehrere parallel verlaufende Bruchlinien, an denen einzelne, schmale Teilschollen unterschiedlich tief eingesunken sind. Einen solchen tektonischen Kleingraben, der auch morphologisch in Erscheinung tritt, benutzt die B 312 zwischen Neckar- und Aichtal. Über der mit Kies und lehmigen Auensedimenten erfüllten Talsohle sind die Knollenmergelhänge vielerorts verrutscht und mit abgeglittenen Rhätsandstein- und Unterjurabrocken durchsetzt. Diese Durchmischung geht überwiegend auf die letzte Eiszeit zurück, als der Boden metertief gefroren war und im Sommer nur an der Oberfläche leicht auftaute. Über dem Knollenmergel leitet ein schmaler Streifen Oberkeuper (Rhät) zu den Unterjura-Hochflächen (Schwarzer Jura) über. An deren Rändern tritt der Unterjura selbst (Angulatensandstein und Arietenkalk) zutage, sonst ist er weitgehend lössbedeckt. Ursprünglich floss der Neckar auf der Hochfläche, wovon Neckargerölle am Kleinbergle in etwa 360 Meter über Normalnull zeugen, 80 Meter über
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Wikidata facts
- Country
- Germany
- Population
- 4015
- Area
- 8.23
- Elevation
- 282
- Time zone
- UTC+02:00
- Body of water
- Neckar
- Official website
- www.neckartailfingen.de
- Image
- Neckartailfingen Rathaus und Kirche.jpg
- Dialing code
- 07127
- Licence plate code
- ES
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- Commons category
- Neckartailfingen
- postal code
- 72666
- described at URL
- www.leo-bw.de/en-GB/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/401/Neckartenzlingen+-+Altgemeinde%7ETeilort
- hashtag
- Neckartailfingen
Sources (8)
via Wikidata · CC0
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Encyclopedic overview
6 sectionsContents
- History
- Economy and infrastructure
- Traffic
- Education
- External links
- References
Neckartailfingen is a municipality in Germany, located approximately south of Stuttgart. It is located on the river Neckar.
== History == Neckartailfingen was first mentioned in 1090 in the Hirsau codex (Codex Hirsaugiensis) as Tagelvingen. Built by order of the Hirsau abbey, the town's landmark church—the Romanesque Martinskirche—was probably completed in the year 1111. In 1536, the town became Protestant, together with the office Nürtingen and received in 1541 the first village school of the former district Nürtingen.
Excerpted from Wikipedia’s “Neckartailfingen” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.
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