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Satteldorf
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Satteldorf

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Satteldorf is a municipality in the district of Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg in Germany.

Key facts

German place.image_coa
DEU Satteldorf COA.svg
German place.image_plan
Satteldorf in SHA.svg
German place.state
Baden-Württemberg
German place.region
Stuttgart
German place.district
Schwäbisch Hall
German place.elevation
421
German place.area
46.21
German place.postal_code
74589
German place.area_code
07951
German place.licence
SHA
German place.Gemeindeschlüssel
08 1 27 073
German place.divisions
25 Ortsteile
German place.website
www.satteldorf.de
German place.mayor
Thomas Haas
German place.leader_term
2022–30

via Wikipedia infobox

Described at

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Das 46,21 qkm große Gemeindegebiet von Satteldorf im Osten des Landkreises Schwäbisch Hall gehört naturräumlich größtenteils der Hohenloher-Haller Ebene mit ihrem lössüberdecktem Lettenkeuperuntergrund an. Lediglich der äußerste Westen hat Anteil an den vom Muschelkalk geprägten Kocher-Jagst-Ebenen und der äußerste Osten an dem Keuperbergland der Frankenhöhe. Im Nordosten an der bayerischen Landesgrenze erreicht das Gelände im Frauenholz eine Höhe von ca. 540 m NN, die tiefste Stelle weist es im Jagsttal im äußersten Westen mit rd. 358 m NN auf. Am 492,4 ha umfassenden, 2003 ausgewiesenen Naturschutzgebiet Jagsttal mit Seitentälern zwischen Crailsheim und Kirchberg hat Satteldorf einen wesentlichen Anteil. Das vormals ansbachisch-preußische, Comburger, von Crailsheimer, Würzburger und ritterschaftliche heutige Gemeindegebiet fiel 1810 nach bayerischem Zwischenspiel ganz an Württemberg und gehörte von da an zum Oberamt, seit 1934 Landkreis Crailsheim. Seit Jahresbeginn 1973 gehören Ellrichshausen, Gröningen und Satteldorf, die sich am 1. Januar 1974 zur neuen Gemeinde Satteldorf vereinigten, zum erweiterten Landkreis Schwäbisch Hall. Als letzter Rest der einstigen Klosterkirche der Pauliner-Eremiten von Anhausen hat sich nordwestlich von Gröningen eine hoch aufragende Seitenwand des ursprünglich achteckigen gotischen Chors mit den eingefügten Grabplatten von fünf Herren von Bebenburg aus dem 14. und 15. Jahrhundert erhalten, die auf der Hochebene weithin sichtbar ist. Die im Norden Crailsheims sich anschließende Gemeinde Satteldorf erstreckt sich vom tief eingeschnittenen Jagsttal im Südwesten über die Gronachbucht bis zu den Keuperhöhen der Crailsheimer Hardt. Entlang der Gemeindegrenze im Nordosten verläuft die Landesgrenze zu Bayern. Die Gemeinde hat Anteil an sehr unterschiedlichen Naturräumen: Im Zentrum dehnt sich die Gronachbucht aus, eine von der Gronach und ihren Nebenbächen im Gipskeuper, im Westen im Unterkeuper ausgeräumte Bucht. Sie schiebt sich keilförmig in die Vorberge der Frankenhöhe hinein und ist nach Westen zur Jagst geöffnet. Kleinere Kuppen aus Gipskeuper überragen die breiten, um 430 Meter über Normalnull gelegenen Talmulden. Die etwas höher gelegenen Bereiche über dem Jagsttal im Westen der Gemeinde werden zu den Kocher-Jagst-Ebenen gezählt, einer Unterkeuper-Hochfläche, die teilweise mit Feuersteinlehm und Löss bedeckt ist. Das rund 70 Meter in den Oberen Muschelkalk eingeschnittene Jagsttal bildet einen eigenen Naturraum (Mittleres Jagsttal). Im Jagsttal unterhalb des Bärensteins liegt der tiefste Punkt der Gemeinde mit 355 Meter über Normalnull. Im Osten und Südosten steigt das Gelände zur Crailsheimer Hardt an. Über dem Gipskeuper formt der Schilfsandstein lang gestreckte, terrassenartig abgeflachte Höhenstufen. Nach einem steileren Anstieg in den Unteren Bunten Mergeln folgt die vom Kieselsandstein gebildete Hochfläche der Crailsheimer Hardt mit Höhen um 530 Meter über Normalnull. Auf dem Höhenzug verläuft die Europäische Wasserscheide Rhein/Donau. Die Jagst, die über weite Strecken die Gemeindegrenze bildet, hat sich ab der Heldenmühle tief in die harten Gesteinsschichten des Oberen Muschelkalks eingeschnitten und durchfließt bis zum Prallhang des Bärensteins, dem westlichsten Punkt der Gemeinde, ihre engste und einsamste Strecke. Für Siedlungen und Verkehrswege ist die Talsohle zu schmal, lediglich zwei Straßen kreuzen bei Neidenfels und Barenhalden das Tal, und südwestlich von Gröningen überspannen Autobahnbrücken das Jagst- und Gronachtal. Zum Formenschatz des Jagsttals gehören die gewundenen, weit ausholenden Talmäander mit schroffen Prallhängen und sanften Gleithängen. Verlassene Talschlingen und Umlaufberge sind östlich der Gronachmündung und südlich von Bölgental zu sehen. Das in weiten Teilen noch ursprüngliche Tal wurde wegen seiner naturkundlichen Besonderheiten 2003 als Natur- und Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, an dem auch die Städte Crailsheim und Kirchberg an der Jagst Anteil ha

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Wikidata facts

Country
Germany
Population
5835
Area
46.21
Elevation
421
Time zone
UTC+02:00
Official website
www.satteldorf.de
Image
LEONHARD WEISS Satteldorf.jpg
Dialing code
07951
Licence plate code
SHA
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Sources (6)

via Wikidata · CC0

~1 min read

Encyclopedic overview

2 sections
Contents
  • Geography
  • References

Satteldorf is a municipality in the district of Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg in Germany.

==Geography== Satteldorf is located on the Hohenloher level on the Jagst, a right tributary of the Neckar, about 4 km north of Crailsheim. The eastern districts are located directly on the Frankenhöhe. The municipality is bordered to the north by Wallhausen , to the east by the Bavarian municipality of Schnelldorf, to the southeast by Kreßberg, to the south by Crailsheim and to the west by the town of Kirchberg an der Jagst.

Excerpted from Wikipedia’s “Satteldorf” article, available under the CC BY-SA 4.0 licence.

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